Langzeitarchivierung für digitale Medien

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Konzepte der Deutschen KInemathek - Museum für Film und Fernsehen

Die Deutsche Kinemathek hat in den letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um Antworten auf das Problem der Langzeitarchivierung digitaler Informationen zu definieren. Da bereits digitale Daten anfallen, müssen auch jetzt - zumindest temporäre - Lösungen definiert werden, die sicher und migrationsfähig sind. In den letzten Jahren wurde eine nahtlose Kette von der Kinemathek zu entsprechenden Dienstleistern aufgebaut.

Ein wichtiger Bestandteil war zunächst der Ausbau der hausinternen Infrastruktur. Dieser konnte dank des Konjunkturpaketes II so realisiert werden, dass auch audiovisuelle File innerhalb des Netzwerkes schnell transportiert werden können.

Ein weiterer Punkt ist die Außenabindung der Kinemathek. Als Teilnehmer des Berliner Wissenschaftsnetzes BRAIN können hier Daten über ein Glasfasernetz sehr schnell und sicher von einem Punkt zu einem anderen übertragen werden. Dies betrifft insbesondere die Kommunikation mit unserem Kooperationspartner im Bereich der digitalen Archivierung, dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik. Dort werden die Daten - also digitalisierte Filme, Fotos und Datenbanken in speziellen Archivierungssystemen gespeichert.

Durch diese Kooperation ist sicher gestellt, dass die wertvollen, digitalen Unikate mit der besten Technik archiviert werden, die zur Zeit verfügbar ist.

Jürgen Keiper, Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen

 

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